Picture-Time!

Endlich hab ich meinen Laptop und somit gibts fuer euch was aufs … fuers Auge!

Aaaber um meine Linie beizubehalten mach ich alles der Reihe nach und schreib’ zuerst die Erlebnisse der letzten paar Tage nieder. Fuers Bilderbuch einfach runterscrollen.

Here we go:

Mit Kristin (der Dame mit K und ohne E) konnte ich mitfahren und entsprechend relaxt von Whistler Abschied nehmen. Naja, nicht ganz.Zurueck in der grossen Stadt gings ploetzlich etwas hecktisch zu und her. Die Zeit fernab von Stress und Pflichten hat mir in den letzten Tagen leicht zu denken gegeben. Warum hab ich mich 4 Jahre an einer “super elitaeren” ETH abgemueht und mach jetzt direkt an einer – vermutlich – noch zeitintensiveren Filmschule weiter? Obschon ich echt happy waer mit einem PickupTruck, einem Bike und einem recht simplen Job. Herausforderungen gibts auch so genug im Leben. Diese Gedanken lassen momentan wieder nach – in meinem Hinterkopf eingenistet haben sie sich aber dennoch..

Genug gemotzt, denn die grosse, unpersoenliche Stadt wurde recht schnell wieder viel kleiner und herzlicher, als ich versucht habe einen Laptop zu organisieren. Die Geschichte involviert 5 Besuche im BestBuy (entspricht einem MediaMarkt), den groessten Teil des dortigen Personals und jede menge Umwege. Details erspar ich euch – die Tatsache, dass die Verkaeufer meinen Namen & Adresse irgendwann auswendig wussten und mich beim reinlatschen sozusagen persoenlich begruessten zeigt wohl am besten, wie viel Zeit ich dort verbracht habe πŸ˜‰ Jetzt hab ich ihn und bin happy.

Gestern gings los mit der Filmschule. Zumindest fand der Orientation Day statt, an welchem man allgemeine Infos kriegt, Fotos gemacht werden und man sich keinen Namen merken kann. Die Schule beherbergt so ziemlich jede Nationalitaet und jede Alterskategorie – und auch hier klappt das mit den PowerpointPraesentationen nicht ganz so smooth.. Auffaellig war das konstante Schwanken zwischen “ihr werdet keine Freizeit mehr haben” und “eine ausgewogene Work-Life-Balance ist zentral, also nehmts nicht zu streng”. Nach all den Sachen die ich bis jetzt so erlebt habe bin ich gespannt, wo sich die VFS einreiht. Ich vermute mal ganz oben: Bezueglich Spass und Zeitfresser. Ich freu mich auf jeden Fall auf meinen ersten richtigen Schultag und ob die Schule denn wirklich mein Leben grundlegend veraendern wird. So wurd’s uns zumindest versprochen.

Von der Haustuer zum Garten zieht gerade ein krasser Gras-Duft rein, weshalb ich zum farbigen Bilderteil uebergehe und den Geruch geniess πŸ˜‰

Here we go – a second time:

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Letztes Foto bevor ich unsere gelobte Schweiz verliess. Richtung Frankfurz.

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Wie gesagt war das Essen im Flugzeug fuer meine Verhaeltnisse ziemlich pompoes.

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Erste Taetigkeit nach meiner Nacht auf der Couch: Bike zusammensetzen, damit Vancouver erkundet werden kann:

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Typisches Vancouver Wetter..

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Erste Destination war natuerlich der VFX-Campus mit obligatem Selbstportrait. Rein konnte ich bis jetzt noch nicht – darf man nur mit Badge.

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Blick auf die Northshore.

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Blick auf den Stanley-Park (Insel angrenzend an Vancouver-Downtown.. Wunderschoen)

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Die Strassen in Downtown sind ziemlich schmal. Ein Ersatz fuer meine breite Bike-Lenkstange musste also her.

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Ich fand einen herrlichen Velo-Laden, mit tonnenweise alten Raedern.

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Das schoene an diesem Shop ist, dass man gegen wenig Geld die Werkstatt benutzen darf und somit selber am schrauben ist. Reparieren statt wegwerfen fand ich unterstuetzenswert.

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Deshalb hab ich mir dort diesen City-Flitzer gekauft (Nennt sich selber “Silver Bullet” ;)) und gepimpt. Z.B. den Lenker noch schmaler gemacht, um besser an den Autos vorbeizukommen. Ich und schmaler Lenker.. Pffff

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Mit besagtem Flitzer gings ans organisieren aller anderen Kleinigkeiten (Jeans, etc.). Na, wer entdeckt mein Geschoss?

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Ich war ausnahmslos der einzige mit Fahrrad im gesamten Einkaufszentrum. Optimistisch merkte ich mir nicht, wo ich “geparkt” hatte, weshalb ich (ohne Uebertreiben) 15min in der gigantischen Tiefgarage rumgelatscht bin.

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‘MURICA!!!” Die europaeischen Autos sehen gegen die hiesigen wie Spielzeuge aus. Das ist bei weitem nicht das Groesste hier auf den Strassen, aber gibt nen guten Eindruck.

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Und ab gings mitm Greyhound (Bus fuer groessere Distanzen) nach Whistler. BigBike freudig unten in der Ladeklappe πŸ™‚

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Allein die Fahrt dorthin ist wunderschoen. Ich sass leider auf der falschen Seite im Bus, um Postkarten-Fotos zu schiessen. Oje

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Die leider etwas zu modern gehaltene Jugendherberge in Whistler…

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…und die Aussicht auf die wolkendurchzogenen Berge drumherum.

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Mein Zimmer, welches ich ueberraschenderweise fuer mich alleine hatte (bis auf die letzten 2 Naechte, an welchen Kristin von ihrer Rundtour zurueckkehrte).

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Die Talstation vom Bikepark, an welcher sich Freudentraenen und Krueken die Klinke in die Hand geben. An meinen 3 Tagen im Park hatte ich – nicht wie hier auf dem Foto – ausnamslos Glueck mit strahlendem Sonnenschein..

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Am HotDog-Stand konnte man sich gebratene Zwiebeln nach Belieben aufs Wuerstchen knallen. Die Frage wo ich mich waehrend den Park-Aufenthalten verpflegen konnte war somit geklaert und die nicht existenten Zimmergenossen wurden in den Himmel gelobt.

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Aufm “Gipfel”. Wegen Schnee ganz oben aufm Berg war der 2. Lift geschlossen. Aber bereits der untere Bereich bietet endlosen Spass.

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Happy nachm ersten Tag wieder zurueck im Hostel-Zimmer. Durchzogen von Wasser, Schweiss und Dreck. Yeah!

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Die Talstation an einem schoenen Tag…

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…und ein obligates Touristenfoto (geschossen von einem deutschen Piloten). Ieks!

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Schlafen, Park, Kochen, Essen, Schlafen, …

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…und das alles in super Gesellschaft (jep, das ist Kristin) – vielleicht versteht der eine oder andere mein zwischenzeitliches Unbehagen zurueck in der grossen Stadt.

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Diese zeigt(e) sich aber von ihrer besten Seite. In den letzten Tagen strahlt der Himmel und ich mach mit.

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Flohmarkt am Ende der beruechtigten East Hasting Street. Ist eine seit Jahren bewilligte Strassenblockade jeden Sonntag, welche den Armen dazu dient alles Moegliche zu kaufen und zu verkaufen. Hab mich sehr wohl gefuehlt zwischen all den Leuten ohne uebertriebene Hochnaesigkeit…

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Ein Teil des Radweges um den Stanley-Park fuehrt an diesem Strand vorbei.. Orte zum geniessen gibts hier echt reichlich.

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Mein Zimmer sieht momentan uebrigens so aus – also nicht mehr ganz so wie auf den ersten Bildern, welche ich gepostet habe πŸ˜‰

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Zum Abschluss der angesprochene “BestBuy”, welches schon fast mein zweites Zuhause wurde πŸ™‚

Damit endet die Bilderflut und somit auch mein Tag. Ab jetzt gibts bestimmt oefters irgendwelche medialen Zusaetze – dafuer vielleicht insgesamt wieder weniger Posts.

Denn am kommenden Montag gehts bei mir los und ich bin endlich Film-Student.

Cheers,

Mischa


One thought on “Picture-Time!

  1. Aah, das klingt alles soo gut! Ich freu mich mit Dir πŸ™‚ Und tolle Bilder, wie gewohnt…

    Wie war das noch mit dem “ab jetzt nur noch auf Englisch?” Ok, so here we go:

    Sitting in a Berlin Hotel right now, recovering from a rather exhausting film shooting today (I think you guess the subject… the scene is 25 people sitting in a prepared room talking about, well you know what we are talking about). Tomorrow the same thing again and on Tuesday there will be single interviews. The crew is very friendly and competent and the catering is just wonderful (something not unimportant, keep that in mind for your future projects πŸ™‚ ) I think it’s remarkable that I am involved in YOUR media the same time as you start going for it in a professional way. There are no coincidences!

    The Zurich concert was so successful and left everybody charmed and fulfilled with bliss so I dug out an old idea of going on tour with a “Bipolar Roadshow”. This should be – like it was in Zurich – a program that provides information about the issue in a kind of subcutaneous way, the main thing is music and reading from a book. Everybody I asked for support loved the idea right away so now things are getting real and we plan a first tour end of May 2014 in 7 German cities (Stuttgart, WΓΌrzburg, Essen, Bonn, Dresden, Berlin and Hamburg). I hope everything keeps on falling right into place like it was up to now and we will find ways to finance the project. But things are looking good πŸ™‚

    You see, there’s quite a lot movement round here. The Zurich experience showed me very clearly where my real priorities are. As a consequence I bought a tiny little travel guitar the other day. It sounds very soft, err, in fact, it sounds like shit, but nevermind – that way I don’t disturb anyone while playing in a hotel room and it fits very nicely in the hand baggage compartment of jet planes (“real” guitars don’t and it’s always a hassle to convince the crew that instruments should not travel with the other baggage). Even if the sound is not good it keeps me trained and allows me to work on songs while traveling. And this is what I do a lot these days… four more flights back and forth planned this year YET and none knows what will add to that.

    The last but for me most thrilling news is that Peter (the guy that accompanied me in Hannover) and I decided to record for a CD in December. Seems I’m coming back πŸ™‚

    Lots of hugs

    your old man

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